Von Fast Fashion zu Fair Fashion

Fast Fashion... Mittlerweile wissen wir alle, was dieser Begriff bedeutet, nämlich  Umwelt die zugrunde geht und Menschen, die im Prozess verheizt werden.       Ok, Fast Fashion muss ein Ende gesetzt werden. Und jetzt? Was kann man dagegen unternehmen?

... Man kann es besser machen.

Fangen wir bei den Bergen an Müll an, die allein wir in Deutschland im Jahr anhäufen. Wir produzieren jährlich 391.752 Tonnen Textilabfall. Das sind 4,7 kg Pro Person. (Link zum Fashion-waste-Index erhoben von Labfresh)  Was kann man also tun? Klamotten herstellen, an denen du dich noch lang erfreuen kannst! Hier bekommst du Mode, die gemacht ist um zu halten!

Hinzu kommen allerdings weitere Müllberge. Nämlich die, von denen wir nie etwas mitbekommen. Was meinst du passiert mit den ganzen Textilien, die nie einen Abnehmer finden? Es ist schwer einzuschätzen, wie viele Leute ein bestimmtes Teil kaufen werden. So lohnt es sich finanziell für die großen Firmen zu überproduzieren und den Rest wegzuschmeißen. Was kann man also tun? Wir stellen Klamotten auf Nachfrage her! Das bedeutet, sobald du in unserem Shop etwas bestellst, geht ein Auftrag bei unserer Partnerdruckerei in Berlin ein. Dort wird deine Bestellung dann nur für dich bedruckt, auf Mängel überprüft, verpackt und direkt zu dir versandt wird. Nach 7-8 Werktagen ist sie dann bei dir.

Selbst bei Rücksendungen gehen wir sicher, dass die Klamotte entweder erneut versandt wird oder je nach Grund der Rücksendung gespendet wird.

Ein weiteres Thema sind die Menschen, manchmal sogar Kinder, die für Centbeträge Kleidungsstücke zusammennähen, die wir dann als Schnäppchen eintüten. Dabei wissen wir in dem Moment sehr genau, wie dieser Preis zustande kommt. Wir fühlen uns besser, wenn wir "Made in Europe" lesen. Hilft das wirklich? Newsflash: Man kann auch Menschen in Europa unter schlechten Bedingungen arbeiten lassen. Den Menschen in Bangladesch zum Beispiel ist damit auch nicht geholfen. Die dort lebenden Menschen sind abhängig von der Textilindustrie. Was kann man also tun? Der modernen Sklavenarbeit ein Ende bereiten. Unser Hersteller produziert in Bangladesch zu fairen Konditionen!

Hier mehr über unseren Hersteller Stanley/Stella

Hier der Fair Wear Foundation Report über Stanley/Stella


 

Privilegiado versucht also nicht nur mit den Gewinnen etwas zurückzugeben. Wir sehen die Menschen im Produktionsprozess, genauso wie die Konsequenzen, die die Modeindustrie für die Umwelt mit sich bringt. Mit deiner Hilfe wollen wir ein Beispiel setzten. Ein Beispiel dafür, dass es nämlich auch anders geht... besser!

 

 

 

 


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